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Donnerstag, 3. Februar 2011

Petticoat - Nähanleitung

Petticoat - Nähanleitung

Heute möchte ich gern eine Anleitung für einen Petticoat posten.
Ich nähe das Stück in diese Anleitung mit einer normalen Haushaltsnähmaschine, aber vom Prinzip her ist die Methode die selbe, selbst beim Handnähen.


(Ich möchte daraufhinweisen, das dies nur EINE Möglichkeit ist, einen Petticoat zu nähen, es gibt aber auch andere, die je nach Modell variieren.
Sollte es Fragen geben, könnt ihr mir gerne auf meine Email schreiben an: martina.weber85@yahoo.de)



Technische Daten:

Schwierigkeitsgrad: ★☆☆☆☆/★★★★★
Bundmaß: 60 - 140cm
Länge 50 cm

Material:

1,50 m x 0,40 m Baumwollbatist (oder Gemisch)
4,00m x 0.70m Tüll im Stoffbruch (oder Organza)
12,00m x 0,05m Spitze
gleicher Ober- & Unterfaden (ich verwende Polyestergarn)

0,60m x 0,8cm Gummilitze

Werkzeug:

Zwillingsnadel Stärke 80, maximal 1 cm Breite (ich nähe mit einer einfachen Nadel)
Maßb
and mit Zentimetermaß
Dampfbügeleisen + Bügelunterlage

Stecknadeln mit Glaskopf
Stoffschere
Nähmaschine
(für Anfänger: ein Stück Kreide oder Markierstift)
Kleiner Schlitzschraubendreher
Sicherheitsnadel


1. Zuschnitt

Am besten, ihr beginnt mit dem Zuschnitt des Trägerstoffs, Batist, der uns als Basis für die weiteren Bahnen dient.
Dabei solltet ihr darauf achten, immer mit dem Fadenlauf zu zuschneiden. Last für die Säume etwa 4cm Zusätzlich zu
den 40 cm.
Länge ist im übriegen 140 cm.

Mein Tipp: Gerade, lange Bahnen können eingeschnitten und dann gerissen werden, solang sie einen rechtwinkligen Fadelauf aufweisen.
Man sollte aber darauf achten, das die gegenüberliegende Seite auch gerade ist. Oder man verwendet gleich die Webkante.





Beim Zuschnitt vom Tüll hilft es, sich das Maßband anzulegen und stückweise auf 3 x 20 cm Breite zuzuschneiden
Dabei habe i
ch den Stoff nicht auseinander gefaltet, damit die Bahnen doppelt liegen.
Wenn man einige Zentimeter eingeschnitten hat, kann man das eingeschnittene Ende über den Rest falten und als eine Art Linial verwenden.

(Möglich wäre auch eine vorgezeichnete Unterlage,
auf der man den Tüll auflegt und der Linie nachschneidet. Aber da die wenigsten von euch einen 3m langen Tisch haben, habe ich mich für diese Variante entschieden.)




2. Nähen

Jetzt gilt es die Spitze auf die Kante, die später euer Saum
sein soll, der 3 Tüllbahnen, zu nähen.
Verwendet nicht zu große Stiche, da sich schnell der Stoff kräuselt.
Bei zukleinen Stichen kann es passieren, dass sich der Tüll in der Maschine verhädert.
Idialerweise habt ihr eine Stichlänge von 2,5mm.

Am Ende sollte das Ergebnis dem auf dem Bild entsprechen.



Säumen

Nach diesem Arbeitsschritt, nehmt ihr euch den zugeschnittenen Batist vor. Hier gild es einen Saum und einen Tunnel für das Gummi zu nähen.
Für eine sauberes Ergebnis, kann man auch getrost die Webkante verwen
den, da man sie nur einmal umschlagen braucht und feststeppen kann. (Anfänger sollten sich die Strecke ruhig mit Stecknadeln abstecken)

Für den Tunnel solltet ihr insgesamt 3 cm so umschlagen, das die
Schnittkante nach innen in den Stoff umgeschlagen und nicht mehr sichtbar ist. ( quasie 1,5 cm nach innenschlagen und diese wieder 1,5 cm umschlagen)
Das nennt man einen Hohlsaum.


3. Das Bügeln


Ein sehr wichtiger Schritt beim Nähen ist das Bügeln! Wer also gerne näht, sollte sein Bügeleisen kennen und lieben! Denn das beeinflusst am Ende das gesamte Ergebnis! Nach jedem genähtem Arbeitsschritt, gilt es sein Bügeleisen zu verwenden!
(Normalerweise bügelt man selbst vor dem Zuschnitt die Falten aus dem Stoff.)

Alle Nähte die ihr gemacht habt werden nun glattgebügelt.
Für den Tüll wählt ihr bitte die niedrigste Einstellung, da es sich hier um einen Kunststoff handelt, der sich unter stärker Hitze schnell verformt oder gar auflöst.



Für den Batist wällt
ihr die Einstellung für Seide & Wolle
(Wenn ihr reine B
aumwolle verwendet, könnt ihr auch auf Stufe 3 Bügeln, vorrausgesetzt, ihr verwendet auch Naturfasergarn!)

Bei Starken Falten ist es hilfreich ein Dampfbügeleisen zuverwenden (ich verzichte selten darauf).



4. Das Kräuseln

Da die Tüllbahnen mit 3m jeweils mehr als die Hälte zulang für den Trägerstoff sind, wird der Tüll zusammen gerafft. Wodurch er mehr Stabilität und "Pfluff" bekommt.

Dazu stellt ihr eure Nähmaschine auf Geradstich mit der größtmöglichen Stichlänge.
An meiner alten Maschine sind das 4mm, bei meiner neuen gehen sogar 5mm (vom Modell unterschiedlich).

Bei den gängigen Haushaltsmaschinen, kommt man außerdem an den Unterfaden, der sich in der Spühlenkapsel befindet.
Wenn ihr diese Kapsel herausnehmt, könnt ihr die Unterfadenspannung regulieren.
Das geht in dem man das Schräubchen an der Kapsel lockert
(schaut einfach im Zweifel in eure Anleitung).


Danach geht alles wie von selbst; ein fädeln und losnähen!


Durch die unterschiedliche Fadenspannung und der großen Stichlänge, kräuselt sich der Stoff wie von selbst und ihr müsst nur darauf achten, gerade zunähen. (Das funktioniert im übriegen auch bei anderen Stoffen)

WICHTIG: Achtet zuvor darauf das genug Garn aufgespuhlt ist und auch kein Faden reißt! Sonst wird es kompliziert! (Wems trotzdem passiert, kann mich gern kontaktieren! Ich geb mir Mühe sofort zuhelfen!)

Wer auf Nummer sicher gehen will, um ein Reißen zuverhindern, verwendet man am besten eine Zwillingsnadel. Somit habt ihr einen Sicherheitsfaden.


Achtung: Am Ende ein sehr langes Ende vom Faden lassen!


5. Zusammennähen

Im besten Fall habt ihr jetzt die richtige Länge für den Trägerstoff. Wenn nicht gibt es jetzt den entscheidenden Trick um zulange Teile zu korrigieren!

Messt ca. 26 cm vom unterem Saum ab. Dort wird eure erste Reihe entstehen. Wer sich zu unsicher ist, zeichnet sich leicht mit Makierungen auf dieserm Maß an und zieht darunter noch 2 weitere Linien im Abstand von ca. 7 cm. Ein noch besseres Ergebniss des "Pfluffs" erreicht ihr, wenn ihr die Bahnen überkopf aufnäht; also mit der Spitze zum Bund und der Kräuselkante zum Saum.

Dann steckt ihr am Anfang mit einer Nadel ab und genauso am Ende sowie in der Mitte den Tüll fest
(bitte darauf achten, das ungefähr gleich viel Stoff auf beiden Seiten ist).
Nun kann man noch eine weitere Nadel auf der rechten und linken Mitte stecken, um etwas mehr Übersicht zuerhalten.


Anschließend sucht ihr euch einen der Fäden (oder dazu noch den Sicherheitsfaden) von außen und zieht vorsichtig daran, um den Stoff zusammen zuschieben.
Dabei immer wieder den gerafften Stoff etwas verteilen, weil sonst die Spannung an der Stelle zu stark wird und der Faden reißt.
Dies macht ihr Stück für Stück, an den abgesteckten Teilen und versucht den überschüssigen Faden mit rauszuziehen.
Nun könnt ihr alles gut verteilen und mit weiteren Nadeln feststecken.

Jetzt geht alles ganz schnell! Beim Festnähen möglichst darauf achten, entläng der Raffung zu nähen, weil sonst unliebsame Falten entstehen könnten.

Danach könnt ihr die nächste Bahn in Angriff nehmen. Auf diese Weise bekommt ihr bis zu 5 oder mehr Bahnen unter.


6. Der Gummibund & Abschluss

60 cm Gummilitze abschneiden und an einem Ende eine Sicherheitsnadeln befestigen. Das Gummi mit Hilfe der Sicherheitsnadel voran durch den Tunnel ziehen. An beiden Enden festnähen oder -stecken, damit das Gummi sich nicht löst.

Anschließend können beide Seiten vom Stoff geschlossen und zugenäht werden
(dabei den Tüll möglichst aus der Naht zuvor herrausziehen).
Wer eine Overlock besitzt, kann nun auch die Ränder mit einer Kettelnaht versäubern, aber eine Zickzack-Naht tut es ebendso.

Jetzt den Rock nur noch auf Rechts dreh
Und schon ist er fertig;


Euer selbst gemachter Petticoat!



Für Meinungen und Anregungen bin ich immer offen!

Eure Kuma

Kommentare:

  1. Ohje, dann werd ich mich mal an diese Anleitung ranwagen. Ich hoffe das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bis jetzt habe ich noch nie was zuvor genäht. Aber ich hoffe es wird gut für meine Fotoidee. Ich habe schon genaue Vorstellungen wie alles aussehen kann, aber ob das Resultat dann meinen Bildern im Kopf entspricht werde ich ja dann mal sehen. :'D

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  2. Da bin ich mal gespannt ob ich das so toll hinbekomme wie du. Bei mir sollte es ein Unterrock für ein Clownrock meiner Tochter werden. Ich hoffe ich komme mit der Größenumrechnung irgendwie zurecht!

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  3. Ui cool :O Eine Freundin und Ich wollen Cosplays von Princessin Celestia und Princessin Luna aus My Little Pony machen. Wir haben beschlossen so unsere Röcke zumachen (ich in weiß, sie in schwarz) Hoffen, das es Funktioniert XD)

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  4. Danke für die tolle Anleitung.

    Damit war der Prinzessinnenrock meiner Tochter gerettet.

    Liebe Grüße eine zutiefst Zufriedene Nähanfängerin

    ines

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